Rasensorten

Rasensorten

Ihr Rasen setzt sich aus verschiedenen Rasensorten zusammen, um ihn so widerstandsfähig wie möglich zu machen. Der Vorteil ist, dass Ihr Rasen vielen Herausforderungen standhalten kann; der Nachteil ist, dass er unter schwierigen Bedingungen ungleichmäßig aussehen kann. Ein typischer Rasen besteht in der Regel aus drei verschiedenen Grasarten, die ihn stärken und widerstandsfähig machen. Manche gedeihen sehr gut im Schatten, andere kommen besser mit Trockenheit zurecht, und wieder andere vermehren sich besonders schnell. Die am weitesten verbreiteten Sorten sind Weidelgras, Rotschwingel und Engrapgras.

Ein typischer Rasen besteht in der Regel aus drei verschiedenen Rasensorten, um seine Stärke und Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. Einige Sorten gedeihen zum Beispiel sehr gut im Schatten, andere können besser mit Trockenheit umgehen, und dann gibt es solche, die sich extrem schnell vermehren. Die am häufigsten verwendeten Sorten sind Weidelgras, Rotschwingel und Engrapgras. 

Leider kann das Erscheinungsbild der Rasenfläche bei anspruchsvollem Wetter variieren, da die Sorten unterschiedlich reagieren – doch das ist immer noch besser, als wenn der gesamte Rasen abstirbt.

Obwohl es vorteilhaft ist, verschiedene Rasensorten im Rasen zu haben, gibt es einige Arten, die sich ungeeignet ausbreiten und die wir daher vermeiden möchten. Im Folgenden besprechen wir einige der häufigsten Herausforderungen und ihre Lösungen. 

 

Kriech-Quecke 

Diese Grassorte ist leicht zu erkennen: Sie hat dicke Blätter mit einem matten Grünton und wächst in Büscheln, wodurch der Rasen uneben wirkt – kein Anblick, den sich Rasenbesitzer wünschen.

Das Problem der Kriech‑Quecke ist ihre schnelle Verbreitung durch Luftsamen und durch Samen, die beim Mähen verteilt werden. Ohne rechtzeitiges Eingreifen kann sie andere Sorten verdrängen.

Die beste Methode zur Bekämpfung besteht darin, den betroffenen Torf auszustechen, den Boden im Loch zu lockern und den Torf anschließend umgedreht wieder einzusetzen. Stampfen Sie ihn gut fest, säen Sie neue Rasensamen ein, bedecken Sie die Stelle leicht mit Erde und wässern Sie mäßig.

Alternativ können Sie die Kriech‑Quecke mit unserem Dünger unterstützen, um ihr Erscheinungsbild zu verbessern, oder durch regelmäßiges Mähen mit einem Mähroboter das Wachstum hemmen. Dennoch ist das Ausgraben die sicherste Methode, um eine weitere Verbreitung zu verhindern.

Rotes Straußgras 

Diese Rasensorte ist weit verbreitet und gedeiht besonders gut auf Golfplätzen, wo regelmäßig vertikutiert und mit Topdressing gearbeitet wird. Für private Gärten ist diese intensive Pflege jedoch nicht geeignet, weshalb Rotes Straußgras dort schnell problematisch werden kann. Es wächst sehr dicht und erstickt sich aufgrund von Sauerstoffmangel schließlich selbst.
Wenn wir feststellen, dass Ihr Rasen von Rotem Straußgras überwuchert wird, informieren wir Sie – soweit es der Zeitpunkt unseres Besuchs zulässt.

Sollte Ihr Rasen stark betroffen sein, kann er farblich ungleichmäßig werden und große Bereiche können mit der Zeit absterben. Die beste Lösung besteht darin, den Rasen im August/September komplett neu anzulegen: vierfaches Vertikutieren in verschiedene Richtungen, Entfernen des abgestorbenen Grases, Neueinsaat und ein abschließendes Topdressing. Halten Sie den Rasen anschließend 2–3 Wochen feucht.

Einjähriges Rispengras 

Dies ist eine der häufigsten Rasensorten in Gärten. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es auch in Ihrem Rasen wächst, obwohl es in hochwertigen Samenmischungen normalerweise nicht enthalten ist. Es verbreitet sich über Luftsamen und sät sich selbst aus.

Das Problem: Einjähriges Rispengras benötigt viel Wasser und Nährstoffe, um schön zu bleiben. Dadurch unterscheidet es sich optisch oft von den übrigen Sorten und lässt den Rasen ungleichmäßig wirken. Bei Trockenheit oder Stress wächst es zudem auffällig schneller und anders als der restliche Rasen.

Die schlechte Nachricht: Es ist schwer zu bekämpfen.
Die gute Nachricht: Es lebt – wie der Name sagt – meist nur 1–2 Jahre. Säen Sie daher regelmäßig hochwertige Rasensorten nach, damit das Rispengras nicht dominiert.

Welche Rasensorten sind am besten für den Rasen geeignet? 

Wir empfehlen grundsätzlich Rotschwingel, Weidelgras und Wiesenrispengras. Diese drei Sorten ergänzen sich hervorragend in Keimzeit, Widerstandsfähigkeit, Trockenheitstoleranz und vielen weiteren Eigenschaften.
Eine ideale Grassamenmischung zusammenzustellen, erfordert viel Fachwissen. Deshalb haben wir unsere eigene GreenMaster‑Grassamenmischung entwickelt, die genau auf die Herausforderungen abgestimmt ist, die wir bei unseren vielen Service‑Terminen beobachten. Diese Mischung verwenden und liefern wir bei der Pflege Ihres Rasens.

Mein Rasen blühtwas soll ich tun? 

Wenn Ihr Rasen blüht, zeigt das, dass das Gras gesund genug ist, um sich zu vermehren. Während der Blüte setzt das Gras neue Samen. Es kann sinnvoll sein, den Rasenschnitt liegen zu lassen, damit Ihr Rasen von den neuen Samen profitiert. Achten Sie jedoch darauf, dass der Schnitt nicht in dicken Haufen liegen bleibt, da dies das Gras ersticken kann. Schneiden Sie nur die Spitzen.

Warum habe ich braune Stängel im Gras? 

Nach der Blüte färben sich die Stängel braun und welken. Das sieht nicht besonders schön aus, ist aber ein völlig natürlicher Teil des Blühprozesses und verschwindet innerhalb weniger Wochen von selbst.