Topdressing

Topdressing

Träumen Sie von einem schönen und ebenmäßigen Rasen? Dann ist Topdressing vielleicht genau die Geheimzutat, nach der Sie gesucht haben! Mit Topdressing können Sie Unebenheiten in Ihrem Rasen effektiv ausgleichen, sodass er dicht und ordentlich wächst.

Einfach erklärt besteht Topdressing aus sehr feinem Rasensand oder gewaschenem Strandsand, der leicht zwischen die einzelnen Grashalme fällt und sich in Vertiefungen absetzt – auf diese Weise wird der Rasen geglättet.

Wenn Sie Ihren Rasen mit Topdressing versehen möchten, sollten Sie einen Zeitraum wählen, in dem optimale Wachstumsbedingungen herrschen. Wir empfehlen etwa den Mai, aber auch bis zum frühen Herbst ist ein Topdressing möglich, solange es noch warm genug ist. Glücklicherweise ist Topdressing sehr einfach und erfordert weder teure Geräte noch ausgefallenes Zubehör, sodass Sie es problemlos selbst durchführen können.

Topdressing für Ihren Rasen – Schritt für Schritt: 

  • Zuerst kommt das Rasenmähen
    Der Rasen sollte etwa 5 cm hoch sein, um gut damit arbeiten zu können. Wenn Sie einen Motormäher nutzen, mähen Sie mit Fangkorb, damit der Rasen so sauber wie möglich ist.
  • Anschließend wird geharkt
    Entfernen Sie letzte Reste von Rasenschnitt, Blättern und Zweigen – also alles, was verhindern könnte, dass das Topdressing den Boden erreicht.
  • Zeit für die Rasen-Nachsaat
    Verteilen Sie Rasensamen mindestens dort, wo der Rasen dünn oder kahl ist, sowie in den größten Vertiefungen, damit er wieder dichter und grüner wächst. Wenn Sie noch Samen von unserem Servicetermin übrig haben, können Sie diese verwenden – alternativ können Sie unsere Rasensamenmischung nachkaufen.
  • Jetzt wird das Topdressing verteilt
    Für die benötigte Menge können Sie grob mit 1 Tonne Sand pro 100 m² Rasen rechnen. Verteilen Sie den Sand gleichmäßig und arbeiten Sie ihn mit einem Nivellierrechen, einem Asphaltrechen oder einfach mit der Rückseite eines breiten Rechens gründlich ein, sodass eine feine, gleichmäßige Sandschicht entsteht.

Wichtig ist, dass die Sandschicht nicht zu dick wird, damit das Gras nicht erstickt – der Sand sollte an keiner Stelle höher als 1 cm liegen. Verteilen Sie ihn dünn und leicht, damit er sich schnell absetzt und das Gras hindurchwachsen kann. Machen Sie das Topdressing lieber mehrmals pro Saison, statt einmal eine zu dicke Schicht aufzutragen. Alternativ können Sie einzelne größere Unebenheiten auch manuell ausgleichen.

Geben Sie dem Rasen anschließend 7–10 Tage Ruhe, bis es regnet und die Nachsaat gut anwächst.

 

Wann sollte ich meinen Rasen topdressen?  

Für ein Topdressing ist kräftiges Rasenwachstum entscheidend. Wir empfehlen, frühestens im Mai zu beginnen. Bei mildem Wetter können Sie bis zum frühen Herbst topdressen, solange der Rasen gut wächst. Bei Trockenheit oder extremen Wetterbedingungen sollten Sie darauf verzichten.

Planen Sie möglichst wetterabhängig: Die Arbeit selbst gelingt am besten bei trockenem Wetter, aber in den darauffolgenden Tagen sollte es etwas regnen, damit sich der Sand setzt und die Rasensamen keimen.

Der Rasen sollte in den ersten Wochen nach dem Topdressing zur Ruhe kommen können. Daher sollten Sie es nicht unmittelbar vor den Sommerferien oder vor einer Gartenparty durchführen. Vor allem in den ersten Tagen sieht der Rasen etwas ungewöhnlich aus, bis sich der Sand gesetzt hat.

Wie oft sollte ich ein Topdressing machen? 

Sie können Ihren Rasen bis zu fünfmal pro Saison topdressen, wenn das Wetter mitspielt und Sie es für notwendig halten. Bei stark unebenem Rasen ist es immer besser, mehrere dünne Schichten aufzutragen, statt eine dicke.

Sie müssen nicht jedes Jahr topdressen. Topdressing ist eine rein kosmetische Behandlung, die Sie nach Bedarf durchführen. Wenn Sie mit Ihrer Rasenfläche zufrieden sind, reichen unsere Servicepakete mit Dünger und Nachsaat aus, um den Rasen dicht und kräftig wachsen zu lassen.

Wo kann ich Topdressing kaufen? 

Sand für das Topdressing erhalten Sie in den meisten Baumärkten. Wir empfehlen Rasensand oder gewaschenen Strandsand und das separate Hinzufügen von Rasensamen. Es gibt zwar fertige Topdressing‑Mischungen, diese liefern jedoch meist nicht so gute Ergebnisse.